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Letzte Aktualisierung am 13.02.12, 21:30
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Schützengesellschaft „Donaumöwe“ Barbing e. V.

 

Vereinschronik

 

Heute, bald 45 Jahre nach der Wiedergründung eines Barbinger Schützenvereins, der „Donaumöwe“ Barbing, wollen wir vor allem jener Männer gedenken, die 1961 den Schützenverein aus der Taufe hoben. In Barbing wurde bereits 1908 als Vorgänger ein Schützenverein gegründet. Er trug den Namen „Heimat“ Barbing. Nach dem 1. Weltkrieg bestand in Irl die Schützengesellschaft „Immergrün“ Irl. Zur Fortführung dieser Tradition luden Gutspächter Jakob Klemens von Irl und Gastwirt Josef Völkl von Barbing am 02. Februar 1961 Interessenten zu einer Neugründung ein. Bald fand diese Zusammenkunft im Gasthaus Röhrl statt. Als Geburtshelfer waren Gauschützenmeister Dr. Wild aus Regensburg mit einigen Herren der Schützengesellschaft „Zur Linde“ Regensburg erschienen. Der Aufruf zur Gründung einer Schützengesellschaft fand allgemeinen Anklang. 29 Personen ließen sich als Gründungsmitglieder in den neugegründeten Schützenverein aufnehmen.

Schon 5 Tage später traf man sich am 07. Februar 1961 wieder im selben Raume, um die konstituierende Versammlung zu starten. Herr Jakob Klemens begrüßte die Mitglieder und forderte zur Bildung eines Wahlausschusses auf. Dies geschah und die Versammlung beschloss durch geheime Wahl in 3 Wahlgängen die Zusammensetzung des Gründungs – Schützenmeisteramtes zu ermitteln. In dieses wurden Berufen:

1.Schützenmeister und Vorstand: Jakob Klemens
2.Schützenmeister und stellv. Vorstand: Josef Völkl
3.Schützenmeister und 1. Schriftführer: Franz Utz
4.Schützenmeister und 1. Kassier: Erich Judenmann
1.Sportleiter: Herbert Gailer
Beisitzer: Omasmeier Rupert und Franz Meier

Der Verein erhielt den Namen

„Schützengesellschaft Donaumöwe Barbing“

Es dauerte nicht lange und der jugendfrohe und sehr gesellige Verein erzielte eine beachtliche Ausstrahlung und Anziehungskraft! Mitglieder aus Unterheising, Irl, Neutraubling und Regensburg stießen hinzu und so wurde das muntere Völkchen bei Völkchen bei Völkl immer aktiver und zielsicherer. In wöchentlichen Schießveranstaltungen und bei Vergleichsschießen wurden die ersten Sporen verdient. Bei Preis und Pokalschießen wurde manch wertvolle Trophäe nach Barbing geholt. Unter dem Motto „Das Aug im Ziel – die Hand im Spiel, das Herz am rechten Fleck, so ist es Brauch im Schützeneck!“ wurde jeweils das jährliche End- und Königsschießen ausgetragen. Hierbei kam es bei vorbildlichem Einsatz und gute Platzierung auf  Adler-, Geburtstag- und Königsscheibe zu einem echten Wettstreit.

Am 26./27. Juni 1971 wurde dann das 10 jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe begangen, an dem sich über 50 Vereine aus Nah und Fern beteiligten. Als Patenverein fungierte der Schützenverein „Gemütlichkeit“ Sarching. Es wurde auch der Beitritt zur Schützensektion „Burg Haidau“ beschlossen. Dieser Sektion sind ebenfalls beigetreten: „Gemütlichkeit“ Sarching, „Seerose“ Neutraubling, „Turmfalke“ Harting, „Freischütz“ Niedertraubling, „Edelweiß“ Mangolding, „Diana“ Mintraching, „Eichenlaub“ Mintraching und „Frohsinn“ Moosham.

2001 beging der Verein sein 40 jähriges Fest im kleineren Rahmen mit den Vereinen der Großgemeinde Barbing, sowie den Vereinen der Schützensektion Burg Haidau.

2011 steht das 50 jährige Gründungsfest der Schützengesellschaft „Donaumöwe“ Barbing an, wobei erst noch entschieden werden muss, in welchem Umfang dieses Fest abgehalten wird.

Der Schießbetrieb findet heute in der eigenen Schießanlage im Keller des Gemeindezentrums Barbing statt. Diese Schießanlage verfügt über 9 Schießstände, sowie über einen Kegelschießstand.

Nach wie vor beteiligt sich die Schützengesellschaft mit starken Abordnungen an allen Gründungsfesten und Fahnenweihen in der Großgemeinde Barbing, sowie aller benachbarten Schützenvereine.

Das gesellschaftliche Leben wurde eh und je weiterhin in Faschingsveranstaltungen, Vereinsausflügen, Freundschaftsschießen und in den Königsfeiern bestens gepflegt. Mit Dankbarkeit sei hier auch der steten, tatkräftigen Förderung durch die Gemeinde Barbing gedacht.  

 

 

 

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